Verband der heimatkundlich-
historischen Vereine Saarlouis e.V.

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Fraulauterner Kalender 2020

Der Verein für Geschichte und Heimatkunde Saarlouis-Fraulautern e. V. stellte am Donnerstag, den 14. November seinen Jahreskalender für das kommende Jahr 2020 vor. Um 18:00 Uhr versammelten sich im Torbogen Soubise nicht nur Mitglieder des eigenen Vereins sondern auch Geschichtsfreunde aus anderen Mitgliedsvereinen des Stadtverbandes. Auch die beiden Abgeordneten der CDU im Saarländischen Landtag Raphael Schäfer und Marc Speicher, beide auch sehr geschichtsinteressiert und in anderen Geschichtsvereinen engagiert, ließen es sich nicht nehmen, der Einladung Folge zu leisten.

Der Vorsitzende stellte die einzelnen Kalenderblätter vor und konnte zu jedem der Abbildungen noch eine kurze Geschichte anfügen. In einem letzten Teil der Vorstellung wies er auf die besonderen Termine im Jubiläumsjahr 2020 hin, in welchem der Verein den 900. Stiftungstag des Klosters Fraulautern in gebührendem Rahmen feiern wird.


Der Kalender wird zum Preise von 15,00 € an den üblichen Verkaufsstellen (Bistro Carat, Fahrradhaus Schwarz, „Lauter Dinge“ auf der Siedlung) angeboten.

Foto : Walter Federspiel                                                                                       Foto: Walter Federspiel
Vorstellung des Kalenders durch den Vorsitzenden                                             Raphael Schäfer und Marc Speicher sowie der Ortsvorsitzende                                                                                                                                    der  SPD  Patrick Boley zusammen mit dem Vorsitzenden bei der                                                                                                                                   Präsentation

Blick in die Zuhörerschaft                                                                                                                                                       Foto: Walter Federspiel

Lisdorfer Heimatblatt Nr. 28


Der Lisdorfer Heimatkundeverein präsentiert seine Nr 28 des Lisdorfer Heimatblattes.


Das Lisdorfer Heimatblatt ist bei den Buchhandlungen Pieper und Book& Seip für 3,-€ erhältlich.

Jubiläumsausgabe - 10. Rodener Prisma



Mittwoch 6. November um 17 Uhr


Der Rodener Geschichtskreis präsentiert die neue Ausgabe des Rodener Prisma im Kolping-zimmer des Karl-Thiel-Hauses. 


Ab sofort ist das Rodener Prisma für 4,- € auch in den Buchhandlungen Pieper und Book& Seip erhältlich.

Wallfahrt zum Grab der Heiligen Oranna

Am Montag, dem 16. September 2019, beteiligten sich einige Mitglieder des Vereins für Geschichte u. Heimat-kunde  Fraulautern an der Sternwallfahrt zum Grab der Heiligen Oranna nach Berus. Bei herrlichem Wallfahrtswetter war die Stecke für die inzwischen wallfahrtserprobten Mit-glieder (Mettlach, Trier, Santiago de Compostela) nicht allzu weit.

Die heilige Oranna war nach der Legende die Tochter des iroschott-ischen Vizekönigs Frochard und der Iveline und wirkte missionierend im Mosel-Saar-Raum, wo sie sich mit ihrer Gefährtin Cyrilla bei Berus niederließ. Der heilige Wendelinus soll ihr Bruder gewesen sein. Oranna soll zu Lebzeiten einen Jäger aus vornehmem fränkischen Geschlecht von einem Ohrenleiden geheilt haben. Seither gilt sie als Helferin bei Ohrenleiden, bei Kopfschmerzen und bei Schwindelanfällen. St. Oranna und ihre Gefährtin wurden nach ihrem Ableben in der Kirche von Eschweiler bestattet. Während der Ort im 30jährigen Krieg völlig unterging, blieb die Dorfkirche verschont und ist in der Gestalt der heutigen Oranna-Kapelle erhalten.

Im Jahre 1719 waren die Gebeine der beiden Gefährtinnen aus der Kirche von Eschweiler erhoben und in die Pfarrkirche St. Martin in Berus überführt worden.

St. Oranna gilt als Patronin Deutsch-Lothringens und wird im Deutsch-Französisch-Luxemburger-Raum stark verehrt. Auch von den Fraulauternern war die Orannawallfahrt immer stark besucht, vor allen Dingen von den jungen Frauen, die am „Dorannen-Tag“ nach Berus pilgerten, um die Heilige um einen Mann zu bitten.

Nachdem die verschied-enen Wallfahrtsgruppen eingetroffen waren, fand am Wallfahrtstage um 10:00 Uhr vor der Kapelle das Pilgerfesthochamt statt. Wegen der zahl-reichen Pilger aus Frankreich und Luxem-burg wurde der Gottes-dienst zweisprachig gehalten.

Wie bei jeder Wallfahrt üblich und auch not-wendig, war nach dem Gottesdienst auch für Speis (Wallfahrtsweck mit Wursteinlage) und Trank (Wallfahrtsbier) bestens gesorgt. 

Ob die Bitte um einen Mann auch heutzutage noch ihre Wirkung ent-faltet, ist nicht bekannt  

                                                                                        geworden.

Vereinsfahrt des Verein Picard

am Samstag, 19.10.2019

nach Wissembourg/Elsass

Wissembourg liegt am Fluss Lauer, der in Deutschland entspringt, an jener Stelle der deutsch-französischen Grenze , an der der Oberrheingraben in den Pfälzerwald bzw. die Vogesen übergeht. Auf deutscher Seite liegt ihr gegenüber die Ortsgemeinde Schweigen-Rechtenbach (Verbandsgemeinde Bad Bergzabern, Landkreis Südliche Weinstrasse, Rheinland-Pfalz). Wissembourg ist die nördlichste Gemeinde des Departements Bas-Rhin.


Zeitplan:

08:00 Uhr Abfahrt Gasthaus Koch

Ca. 09:30 Uhr Frühstück unterwegs

Ca. 11:00 Uhr Ankunft Wissembourg

In Wissembourg Stadtführung, anschließend zur freien Verfügung

Ca. 16:30 Uhr Abfahrt Richtung Pfalz

In Hauenstein (Hauensteiner Hof) Abendessen

22:00 Uhr Ankunft Picard


Der Fahrpreis beträgt 20,-- Euro für Mitglieder und 30,-- Euro für Nichtmitglieder. Hierin enthalten sind die Buskosten, Frühstück sowie die Stadtführung und die Fahrt mit dem Grenzlandbähnchen. Der Fahrpreis ist bei der Anmeldung zu entrichten.

Anmeldung bei:

Monika Gladel, Dorfstr. 84, 66740 Saarlouis, Tel.: 06831-49711 bzw. 0173 9662666 oder per E-Mail: [email protected]

Wappen für den Stadtteil Roden?

Der Heimatkundeverein Rodena bemüht sich schon seit einiger Zeit um ein eigenes Wappen für den Saarlouiser Stadtteil Roden und hatte den Historiker Helmut Grein mit der Ausarbeitung eines Wappens nach heraldischen Grundsätzen beauftragt. Dieser Entwurf wurde bereits anlässlich des 10jährigen Vereinsjubiläums der Öffentlichkeit vorgestellt. Der gleiche Entwurf dient nun als Grundlage für einen Antrag des Vereins an die Rodener Quartierskonferenz im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“. Weil die Stadt Saarlouis für die Genehmigung eines Wappens oder gar die Verleihung nicht zuständig ist, hatte Oberbürgermeister Peter Demmer den Heimatverein Rodena an die Quartierskonferenz weiterverwiesen. Durch die Einführung eines einheitlichen, historisch erklärbaren Wappens und seine Benutzung durch Vereine, Unternehmungen oder private Nutzer auf Briefbögen oder sonstigen Schreiben soll das Zugehörigkeitsgefühl zum Stadtteil Roden gestärkt werden. Helmut Grein erläutert seinen Wappenentwurf wie folgt: „Der gestümmelte Adler in Rot weist auf die einstige Zugehörigkeit von Roden zu Lothringen hin. Die drei Ähren stehen für die landwirtschaftliche Tradition, das schwarze Zahnrad für die Industrialisierung und die goldene Lilie erinnert an die französische Zeit.“

Der silber-blau gespaltene Wellenbalken soll die Saar symbolisieren und gleichzeitig die Bedeutung des Flussüberganges für Roden.

Stadtverband auf Burgenfahrt 

Foto: Harald Weiler

Der Verband der heimatkundlich-historischen Vereine Saarlouis führte am Freitag, dem 19. Juli 2019, seine Halbtagesfahrt durch, die die Teilnehmer zur Burg Grimburg, nach Kell am See und nach Saarburg führen sollte.


Die Grimburg wurde von Erzbischof Johann I. (1190-1212) als Burg Grymberch erbaut an einer Stelle, wo schon die Edelherren von Saarbrücken um das Jahr 1150 eine Burg besaßen, um den Handel insbesondere auf der „Weinstraße“ von Mehring auf den Hochwald zu schützen, natürlich auch gegen Erhebung des entsprechenden Wegezolls.

Foto: Guido Fontaine                                                                                          Foto: Guido Fontaine

Die Burg hatte eine feste Besatzung von 10 Mann, die von Fall zu Fall auch variiert werden konnte. Um 1330 wurde unter dem Trierer Kurfürsten Balduin von Luxemburg das Amt Grimburg gegründet mit einer Herrschaft über 40 Dörfer. 1332 wurde durch König Ludwig dem Bayer das Stadtrechtsprivileg verliehen. 1522 besetzt Franz von Sickingen auf seinem Zug von St. Wendel nach Trier die Grimburg, ohne sich dort jedoch länger aufzuhalten. In den Reunionskriegen nach 1683 wird die Grimburg von französischen Soldaten geplündert und in Brand gesetzt.
Foto: Guido Fontaine
Foto: Guido Fontaine

Die sehr stark zerstörte Grimburg wurde nach Gründung des Fördervereins Burg Grimburg im Jahre 1978 mustergültig restauriert, soweit es die Umstände und die finanziellen Mittel erlaubten (Aufbau des Burghauses, des Bergfrieds und des Hexenturms.

Foto: Guido Fontaine

Mit einer sehr fachkundigen Führung wurde ein Rundgang durch die Burg durchgeführt, wobei die Teilnehmer auch wichtige Details aus dem Leben der Burgherren in der damaligen Zeit erfuhren.

Foto: Guido Fontaine      "Zwei Philosophen"

Foto: Guido Fontaine

Anschließend führte die Weiterfahrt nach Kell am See, wo auf der Terrasse des „Haus am See“ bei herrlichem Wetter getafelt wurde.

Foto: Harald Weiler

Nach dieser Mittagspause ging es weiter nach Saarburg, wo nach einer kurzen Besichtigung des Amüseums eine Führung durch den Ort unter der Überschrift „Der Kurfürst, seine Burg und der Saarwein“ stattfand mit Stadtrundgang, Burgbesichtigung und anschließender Weinprobe. Alternativ konnte man sich auch in Saarburg in einem der vielen Eiscafés abkühlen. Immer wieder interessant ist auch der Wasserfall des Leukbaches, der mitten in der Stadt die Mühlräder antreibt.

Foto: Guido Fontaine

Foto: Guido Fontaine

Die Rückankunft war pünktlich um 18:30 Uhr an der Stadtgartenhalle in Saarlouis.

Mir schwätzen platt 2019

Auch 2019 fand die Saarlouiser Woche ihren Abschluss in unserem nun mehr 3. Mundart-Abend der heimatkundlich-historischen Vereine Saarlouis VHVS  " Mir schwätzen platt" .


Es gelang den beliebten Mundartautoren Karin Peter, Marianne Faust, Louise Luft, Jean-Luc Kieffer und Harald Ley wieder mit humorvollen Stücken aus ihrem reichen Repertoire der Saarlouiser Mundart das Publikum im Festsaal des Theater am Ring restlos zu begeistern . Nach der Pause führte die Theatergruppe der LiGeKa, des Gesellschafts und  Karnevalsvereins  aus  Saarlouis-Lisdorf das bekannte Mundartstück "de Kenddäf" von Nikolaus Fox auf.

Foto: Harald Weiler

Foto: Harald Weiler

Foto: Harald Weiler

Foto: Harald Weiler



Foto: Harald Weiler

Foto: Harald Weiler

Luise Luft, in Roden geboren, Mitglied im Rodener Geschichtskreis, schreibt seit einigen Jahren in Mundart, weil sie damit dazu beitragen möchte, dass die Rodener Mundart erhalten und weitergegeben wird. Sie ist Mitglied der moselfränkischen Mundartgruppe bei der VHS Saarlouis.



Marianne Faust aus Saarlouis-Lisdorf ist durch viele Mundartlesungen und ihren Veröffentlichungen bei ortsansässigen Vereinen bekannt geworden. Ihre Lieblingsthemen sind Dorfgeschichten von früher und Wortspiele. Marianne Faust, seit vielen Jahren bewährte Expertin des Le.ischdrowwa Platt" aus Lisdorf . 

Karin Peter, gebürtige Saarlouiserin und somit  Expertin für das Alt-Saarlouiser Platt.  Sie  ist Mitglied im Mundartring Saar e.V. zur Pflege der Mundarten im Saarland, im Verein Gau un Griis und in der Bosener Gruppe und schrieb zahlreiche Mundart-Kolumnen in der SZ. Sie ist mehrfache Preisträgerin des Saarländischen Mundartwettbewerbs . 


Jean-Louis Kieffer aus Filstroff ist ein leidenschaftlicher Anhänger seiner Mutter-sprache, dem Moselfränkisch aus der Gegend um Bouzonville. Als Präsident und Gründungsmitglied des Vereins Gau un Griis und Mitglied der Bosener Gruppe überzeugt er mit liebenswerter lothringischen Mentalität in seinen Texten, welche auch ihm schon etliche französische und saarländische Preise eingebracht haben.


Harald Ley aus Saarlouis-Picard ist ein mehrfach ausgezeichneter Autor, der in und um Saarlouis unteranderem durch den seit 2000 jährlich von ihm veröffentlichten „Saarluier Kalenner“ bekannt ist.




Herbert German, unter anderem Mitglied der LIGEKA, führte als Moderator wieder gekonnt durch den Abend und überbrückte die kleinen Pausen zwischen den Autorenbeiträgen mit charmanten und humorvollen Anekdoten und Witzen nach Lisdorfer Art.

Foto: Harald Weiler

Nach einer kurzen Pause folgte das Theaterstück "de Kenddäf", ein bekanntes und beliebtes volkstümliches Stück von Nikolaus Fox, das nach wie vor das Publikum erheiterte und begeisterte, besonders durch die tolle Vorstellung der Mitglieder der LIGEKA.


Der Stadtverband der heimatkundlich-historischen Vereine Saarlouis bedankt sich ganz herzlich bei allen Akteuren und sowie der LIGEKA, die die Erfrischung und den Getränkeausschank übernommen hatten.

Wallfahrt nach Mettlach mit dem Verein für Geschichte

und Heimatkunde Fraulautern

Auch in diesem Jahr nahmen bei eigentlich gutem Pilgerwetter wiederum einige Mitglieder des Vereins, teils zu Fuß, teils motorisiert, an der Wallfahrt zum Grab des Hl. Lutwinus in Mettlach teil. Es war in diesem Jahr die XVII. Wallfahrt nach ihrer Wiedereinführung durch Pfarrer Hans-Thomas Schmitt, Mitglied unseres Vereines.

Foto: Guido Fontaine                                 Pfarrkirche St. Gangolf

Um 14:00 Uhr war für die Fußpilger die Statio in der Kirche in St. Gangolf. Nach einer kurzen Einstimmung auf die letzte Wegstrecke gingen von dort einige der Pilger die letzten 9 km an der Staustufe in Mettlach vorbei entlang der Saar bis zum Wallfahrtsort. Diese Version der Wallfahrt ist besonders geeignet für Fußwallfahrer, die mit dem PKW anfahren, jedoch, wie es sich für eine Wallfahrt eigentlich gehört, eine letzte Wegstrecke in Gemeinschaft mit anderen Pilgern zu Fuß zurücklegen wollen.


Evangelist Johannes


Foto: Guido Fontaine

Zwar hielt der bedeckte Himmel erkennbar einige vorher nur Halbentschlossene von ihrem Plan ab, so dass das Pilgeraufkommen in Mettlach in diesem Jahr nicht sehr hoch war. Die Straßencafés, Eisdielen und Gaststätten in der Freiherr-vom-Stein-Straße in Mettlach und daneben waren nicht so stark frequentiert wie in den Jahren zuvor.

Foto: Guido Fontaine              Alter Turm                                            Foto: Guido Fontaine

Der Tag in Mettlach war aber dennoch ein echtes Wallfahrtserlebnis durch das immer wieder beeindruckende Pilgeramt.


Außerdem gibt es in Mettlach auch sonst einiges zu sehen.

Foto: Guido Fontaine                                                                                Foto: Guido Fontaine

Jahresfahrt des Vereins für Heimatkunde Neuforweiler -

die Schlösser Meinsberg und Sierck in Lothringen

Foto: Guido Fontaine

Am Samstag, den 25. Mai 2019, führte der Verein für Heimatkunde Neuforweiler seine diesjährige Tagesfahrt durch unter der Überschrift „Die lothringischen Schlösser Malbrouch und Sierck sowie Luxemburgs historische Altstadt“.


Um 8:20 Uhr traf man sich an der Kirche in Neuforweiler und konnte nach dem obligatorischen Gruppenfoto pünktlich zur Weiterfahrt nach Burg Meinsberg starten. Nach knapp einstündiger Busfahrt kam man auf dem Burgplateau (sprich: Busparkplatz) an und packte zunächst einmal das „Bedôfinger Frühstück“ aus. Wie die Insider bereits wissen, besteht dieses Frühstück aus frischem Weck und ¼-Lyonerring oder wahlweise Rohesser. Zwei Sorten Bier bei den Herren und gekühlter Crémant für die Damen sorgten für die Hochstimmung vor der Besichtigung von Burg Malbrouck.

Foto: Guido Fontaine

Foto: Guido Fontaine

Foto: Guido Fontaine

Die Burg wurde als Burg Meinsberg von Arnold dem VI. von Sierck in den Jahren 1419-1434 auf dem Meinsberg bei Manderen errichtet. Er war der Vater von Jakob von Sierck, der 1439 (gegen starke Konkurrenz) zum Erzbischof von Trier gewählt wurde. Von Kaiser Friedrich III. wurde die Herrschaft 1442 zur Reichsgrafschaft erhoben. Enge verwandtschaftliche Beziehungen bestanden zu anderen Herrschaften aus dem saarländischen Grenzraum, so zur Herrschaft Montclair wie auch zur Herrschaft Siersberg.


Foto: Guido Fontaine

Den heutigen Namen Malbrouck erhielt die Burg erst durch ein Geschichts-ereignis im Spanischen Erbfolgekrieg. Der englische Feldherr John Churchill, 1. Duke of Marlborough, marschierte 1705 von Trier aus an der Mosel gegen Frankreich, wurde aber im Siercker Raum von dem französischen Marschall Claude Louis Hector de Villars trotz erheblicher Unterzahl aufgehalten. Marlborough wählte die Burg Meinsberg als Hauptquartier, was ihm jedoch kein Glück brachte, denn bald löste sich seine Armee wegen Nachschubproblemen auf und Marlborough musste flüchten. Der heutige Name Malbrouck stellt also die französische Sprechweise des englischen Namens dar.

Foto: Guido Fontaine

Foto: Guido Fontaine

Die Burg konnte jeder für sich selbst erschließen. Die Wege durch die Türme und über die Zinnen der Burg sind sehr gut markiert, so dass es eigentlich nicht möglich ist, sich zu verlaufen. In die Ausstellungsräume kann man sogar mit dem Burgfahrstuhl gelangen.









Foto: Guido Fontaine

Die Burg, die sehr stark beschädigt war und nach Enteignung und Verkauf im Zuge der Französischen Revolution mehr und mehr verfiel, wurde 1975 vom Département Moselle aufgekauft und anschließend bis 1998 vorbildlich restauriert.   










Foto: Guido Fontaine

Foto: Guido Fontaine

Foto: Guido Fontaine

Nach dem vorzüglichen Mittagessen in Perl (Restaurant Moselbrück) kam man gegen 14:00 Uhr in Sierck-les-Bains an gelegen im Dreiländereck Frankreich-Luxemburg-Deutschland.

Foto: Guido Fontaine

Der Ort Sierck entstand um eine Burganlage, die von den Herren von Sierck im 10. oder 11. Jahrhundert errichtet wurde und den Handelsweg an der Mosel kontrollieren und sichern sollte. Einer der berühmtesten Männer aus dem Geschlecht derer von Sierck ist Jakob I. von Sierck, später Erzbischof von Trier, der als Gründer der dortigen Universität gilt. Der Vater Arnold VI. von Sierck war verheiratet mit Elisabeth, die aus dem Hause Bayer von Boppard (Rhein) stammt, das durch Allianzen im lothringisch-luxemburger Raum wie auch durch seine beiden Bischöfe von Metz hohes Ansehen erwarb. Im 16. Jahrhundert heiratete Claudine Bayer von Boppard Jean IV. von Wiltz und wurde Mutter der Fraulauterner Äbtissin Johanetta de Wiltz (ab 1606). Claudine Bayer de Boppard starb knapp zwei Monate nach der Erhebung ihrer Tochter zur Äbtissin in Fraulautern und wurde in der Pfarrkirche zu Pachten beerdigt.

Foto: Guido Fontaine

Die Burganlage hoch über der Stadt wurde im Rahmen einer Führung besichtigt, die uns zu allen wichtigen Orten der Burganlage führte, wobei auch sämtliche Nachfragen aus der Reisegesellschaft von der Führerin ausführlich beantwortet wurden.

Foto: Guido Fontaine

Foto: Guido Fontaine

Nach dem doch etwas anstrengenden Rundgang wurde die Fahrt fortgesetzt nach Luxemburg, wo der dreistündige Aufenthalt zur weiteren Verfügung stand. Die Einen nutzten die Zeit zu einem Besuch des Bischofsgottesdienstes in der Kathedrale; die Anderen nutzten die Zeit zu einer Erfrischung in der Altstadt oder zum Shoppen.


Die Rückankunft in Neuforweiler war pünktlich. Im Ergebnis eine Superfahrt mit hohem Weiterbildungspotenzial, vorbildlich geplant von Michael Hoen und Cindy Mathis.


Da kann man sich nur auf die nächste Fahrt im kommenden Jahr freuen.

Besuch im Historischen Museum Wallerfangen

Am Freitag, den 10. Mai 2019, versammelten sich gegen 14:00 Uhr zahlreiche geschichtsinteressierte Mitglieder des Verbandes der heimatkundlich-historischen Vereine Saarlouis e. V. vor dem Historischen Museum auf der Adolphshöhe in Wallerfangen, um unter der Führung von Dr. Peter Winter, dem vormaligen Landrat des Kreises Saarlouis, das Historische Museum Wallerfangen zu erkunden.


Die Führung begann im Keller der ehemaligen Schule, die vom Verein für Heimatforschung Wallerfangen e. V. mit hohem Eigeneinsatz vorbildlich zu einem Museum umgestaltet wurde und im September 2015 wiedereröffnet werden konnte.

Foto: Guido Fontaine

Im Keller waren natürlich die bekannten, ja sogar berühmten Funde von Wallerfangen aus der späteren Bronzezeit als Repliken untergebracht. Ganz besonderes Interesse riefen einige Einzelstücke aus dem Hortfund „Eichenborn“ hervor, die im Original im Nationalmuseum St. Germain-en-Laye in Paris liegen. Dieser bedeutende Fund aus der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde nach seiner Ausgrabung vom damaligen Direktor der Wallerfanger Steingutfabrik an den Schwager, den Numismatiker und Archäologen Viktor Simon aus Metz, verschenkt und gelangte nach dessen Tod im Wege der Auktion an das Nationalmuseum. Besonders auch die Anzahl der Funde in Wallerfangen aus der Bronzezeit und auch deren guter Erhaltungszustand beeindrucken.
Ganz besonders beeindruckt waren die Besucher von dem Nachbau eines Klangbleches, das in der Fachliteratur „Tintinnabulum“ genannt wird, durch Stefan Michelbacher, einem Mitglied des Vereins für Heimatforschung Wallerfangen. In präziser handwerklicher Arbeit stellte Michelbacher eine Replik dieses einzigartigen, wohl rituellen Bedürfnissen entsprungenen Fundstücks her, das sich von seinem Original (in Paris) in keinem Detail unterscheidet.




Foto: Guido Fontaine

Wie aus der Anzahl der Nachfragen ersichtlich, war diese frühe Zeit der Wallerfanger Geschichte eine der Hauptanziehungspunkte für die Besucher.

Dr. Peter Winter konnte sämtliche Fragen erschöpfend beantworten, so dass man aus dem archäologischen Bereich im Keller des Museums hinaufsteigen konnte in die Wallerfanger Geschichte als Hauptort einer Grafschaft, die von dem luxemburger Bereich über die Mosel hinweg sich bis ins Saartal bei Wallerfangen hinzog.


Hauptgegenstand dieses zeitlichen Abschnittes war die Grafschaft Wallerfangen und deren Erstbenennung mit Uualdelevingen. Graf Giselbert von Wallerfangen war der Schwager von Herzog Heinrich von Bayern geworden, nachdem dieser die jüngere Schwester Kunigunde des Wallerfanger Grafen geheiratet hatte. Am 14. Februar 1014 wurde Heinrich zum deutschen Kaiser gekrönt. Er ist mit seiner Gattin an der Adamspforte des Bamberger Doms abgebildet.


Natürlich kam man auch in diesem Bereich des Museums auf das späte Mittelalter und die Zeit des 30jährigen Krieges zu sprechen, auf die Zeit der Hexenverfolgung aber auch auf die Zeit der Zerstörung Wallerfangens im Rahmen des Neubaues der Festung Saarlouis.


Kurz gestriffen werden konnten noch die Gründerjahre der Wallerfanger Steingutfabrik.

Foto: Guido Fontaine

Eine ausführliche Besichtigung dieses Ausstellungsraumes musste diesmal unterbleiben, weil die zwei Stunden Besichtigungszeit im Flug zerronnen waren.


Es bleiben also Gründe genug für einen weiteren Besuch im Historischen Museum in Wallerfangen.







Foto: Guido Fontaine


Foto: Guido Fontaine                                        Nachbesprechung in der Fischerhütte

Donnerstag den 6. Juni 2019

Luitwinus - Wallfahrt nach Mettlach


Der Verein für Geschichte und Heimatkunde Saarlouis- Fraulautern e.V. beteiligt sich auch dieses Jahr wieder an der Mettlacher Wallfahrt, die in Mettlach während der Pfingstnovene abgehalten wird. Wie in den Jahren zuvor, werden wir auch dieses Jahr wieder am Donnerstag vor Pfingsten, diesmal also am 6. Juni 2019, zu Fuss oder auf andere Weise nach Mettlach pilgern, um danach auch um 18:00 Uhr an der Pilgermesse für das Dekanat Saarlouis teilnehmen.


Informationen und Anmeldung zur Fusswallfahrt ab Fraulautern oder ab Merzig können unter [email protected] und [email protected] erfragt und vorgenommen werden. Bei Anfahrt mit der Bahn sollte spätestens der Zug um 11:52 Uhr von Saarlouis nach Merzig genommen werden.

Neuer Vorstand im Rodener Geschichtskreis



Foto: Britta Jager
Der Rodener Geschichtskreis hatte zum 2. Mai 2019 zu seiner turnus-mäßigen Mitgliederversammlung eingeladen. Satzungsgemäß stan-den Neuwahlen des Vorstandes an. Bei der Neuwahl des Vorstandes durch die gut besuchte Mitglieder-versammlung in den Vereinsräumen ergaben sich nur wenige Änderungen.   
Zur neuen Schriftführerin des Vereins wurde Anne Theil gewählt anstelle von Monika Schmalz, die dem Vorstand als Beisitzerin weiterhin zur Verfügung steht und als 2. Schriftführerin bestimmt wurde für den Fall der Verhinderung ihrer Vorstandskollegin.

 Der neue Vorstand des Rodener Geschichtskreises stellt sich daher wie folgt dar:

1. Vorsitzender Alois Rau 

2. Vorsitzende Lydia Mittermüller

Schatzmeister Robert Schmalz 

Schriftführerin Anne Theil 

Organisationleiterin Luise Luft 

Besitzer Monika Schmalz, Andreas Rival, Josef Preuß, Ingrid Rau, Edi Mittermüller

Foto: Harald Weiler

Rodena Heimatkundeverein Roden e. V. feiert Vereinsjubiläum

Der Rodena Heimatkundeverein Roden e. V. hatte für den 9. Mai 2019 ins Haus „Miteinander der Generationen“ auf der Steinrausch eingeladen. Über 90 Besucher waren der Einladung gefolgt, zumal innerhalb der Jubiläumsfeier zum 10jährigen Bestehen des Vereines auch das vor einiger Zeit erschienene Buch „Aus dem Rodener Gedächtnis – In alten Akten und Büchern geblättert“ von Walter Schmolensky der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Zu den Besuchern gehörten Vertreterinnen und Vertreter der Fraktionen des Saarlouiser Stadtrates, der Stadtverwaltung, Oberbürgermeister Peter Demmer sowie verschiedene befreundete Vereine wie der Bergmannsverein Roden, die Rodener Fohlen sowie der Kaninchenzuchtverein. Ebenso konnte die Vorsitzende den Präsidenten der Historisch-kulturellen Vereine des Saarlandes e. V., Herrn Michael Sander, begrüßen.

Auch der Stadtverband der Heimatkundlich-historischen Vereine nahm mit einer Abordnung an der Veranstaltung teil und überreichte der 1. Vorsitzenden als Jubiläumsgeschenk die Reproduktion einer Karte „Le Royaume de France et les conquêtes de Louis Le Grand“.

Jürgen Paschek, seit Beginn Mitglied des Rodena Heimatkundevereins, hob in seiner Laudatio zum Vereinsjubiläum hervor, wie wichtig es sei, einen Verein zu haben, der sich mit der Sicherung von Erinnerungen beschäftige. Er lobte stellvertretend für die Verein die Vereinsvorsitzende für ihre sehr engagierte Arbeit im Heimatkundeverein. Es sei außerordentlich wichtig, die Geschichte für weitere Generationen aufzubewahren, denn es sei in der heutigen, schnelllebigen Zeit dringend notwendig, historische Ereignisse nicht aus dem Gedächtnis zu verlieren. Aus dem 70seitigen Buch lasen der Landrat Patrik Lauer die Geschichte „Als der Krieg nach Roden kam“ und der Landtagsabgeordnete Raphael Schäfer die Geschichte über den „Rodener Kirchenbasar“ von 1949 vor.

Nach der Gratulation der Vereine stellte Helmut Grein, Historiker und Archivar des Kreisarchiv Saarlouis seinen Entwurf für ein Rodener historisches Ortswappen vor, das er auf Initiative des Jubiläumsvereines nach heraldischen Grundsätzen zusammengestellt hatte. Der Entwurf fand allgemeinen Beifall. Obwohl nach dem Saarländischen Kommunalselbstverwaltungsgesetz die Neuverleihung von Wappen nur an Gemeinden erfolgen kann und nicht an Gemeindebezirke oder Stadtbezirke, sucht der Verein nun nach Möglichkeiten, dass der Stadtteil Roden ein „offizielles Wappen“ erhält, das auch von der Kreisstadt Saarlouis gebilligt wird.

Foto: Harald Weiler

Foto: Harald Weiler

Foto: Harald Weiler

Jahresversammlung des Stadtverbandes der heimatkundlich- historische Vereine Saarlouis e. V.


Der Stadtverband der heimatkundlich- historische Vereine Saarlouis e. V. hielt am 02.04.2019 seine turnusmäßige Mitgliederversammlung im Studio des Theaters am Ring ab, zu welcher der Vorsitzende Michael Hoen als Gäste auch die historisch interessierten Politiker, den Fraktionsvorsitzenden der CDU im Stadtrat MDL Raphael Schäfer, das Kreistagsmitglied Bernd Lay und Georg Jungmann Staatssekretär a.D. begrüßen konnte.

Nach Klärung der Formalien ließ Michael Hoen in einer kurzweiligen Bildpräsentation nicht nur die Veranstaltung des Stadtverbandes im letzten Amtsjahr Revue passieren, sondern stellte zu dem „kleinen Jubiläum“ die Entwicklung des 5 Jahre bestehenden Verbandes von seiner Gründung noch unter OB Roland Henz bis in die Gegenwart dar, insgesamt eine beachtliche Anzahl von historischen Vortragsreihen und Mundartveranstaltungen zur Belebung des Geschichtsbewusstseins im Interesse der Stadt Saarlouis. Hoen nutzte die Gelegenheit, auch bereits auf den feststehenden Mundartnachmittag im Rahmen der diesjährigen Saarlouiser Emmes am Sonntag, den 02.06.2019 hinzuweisen, eine Veranstaltung, die sich jeder jetzt schon in seinen Kalender eintragen sollte.

Da die bisherige Schatzmeisterin für das Vorstandsamt nicht mehr zur Verfügung stand, kam es nach der Entlastung des letzten Vorstandes bei der anschließenden Wahl zu zwei Veränderungen im neuen Vorstand. Für das Amt der Schatzmeisterin wurde Nadja Ney, die bisherige Verantwortliche für die Öffentlichkeitsarbeit gewählt, deren Stelle nimmt jetzt Guido Fontaine ein, der Vorsitzende des Vereins für Geschichte und Heimatkunde Saarlouis-Fraulautern e. V., so dass sich der gesamte Vorstand wie folgt neu zusammensetzt:

1. Vorsitzender:                                                                                  Michael Hoen

stellvertr. Vorsitzende:                                                                        Heiner Groß und Jürgen Baus

Schatzmeisterin:                                                                                 Nadja Ney

Schriftführerin:                                                                                    Monika Gladel

Verantwortlicher für die Öffentlichkeitsarbeit:                                     Guido Fontaine

Verantwortlicher für Veranstaltungen:                                                Alois Rau

Nach der Versammlung wurden bereits die im laufenden Jahr geplanten Veranstaltungen besprochen, die zu gegebener Zeit in der Presse bekanntgegeben werden.

Mittwoch, den 24.April 2019 


Kinder erleben Natur 


Im Rahmen des Saarlouiser Ostern -Ferientreff lädt der Heimatkundeverein Rodena zum Ausflug zum Marienhof und zur Führung durch den Bauernhof ein : 

Treffpunkt : Marktplatz Roden, Lindenstraße um 15 Uhr


Der Marienhof am Ortsrand von Gerfangen ist ein landwirtschaftlicher Vollerwerbsbetrieb. Der Hof wird von der Familie Zenner ökologisch bewirtschaftet. Es werden Weizen, Roggen, Hafer und Dinkel angebaut. Auf dem Bauernhof leben 90 Milchkühe, Schweine, Hühner, Meerschweinchen, Hunde, Katzen, Kaninchen und ein Esel. Im Hofladen sind Brotgetreide, selbstgebackenes Vollkornbrot, Einkorn, Dinkel, sonstige Backwaren, hofeigenes Fleisch aus eigener Schlachtung, Rind, Kalb, Schwein, Wurstwaren, Eier, Obst, Äpfel, Apfelsaft, Konfitüre Gemüse, Säfte, frische Milch, und sonstige Naturkostartikel erhältlich. Auf einer überdachten Terrasse werden Kaffee und selbstgebackter

Kuchen gereicht. In der Nähe befindet sich ein Kinderspielplatz mit Schaukeln, Rutschen, Fahrzeugen usw.

Veranstalter: Rodena Heimatkundeverein Roden e.V.

66740 Saarlouis, Leitung: Rosa-Maria Kiefer-Paulus

Teilnehmer max. 30 Personen (Kinder bis 14 Jahre nur in Begleitung eines bevollmächtigten Erwachsenen), Dauer der Führung: ca. 2.00 Std.

Anmeldung und Information: Rosa-Maria Kiefer-Paulus 0162/4608659, Josef Theobald 06831/892 116

Mitgliederversammlung des Vereins für Mundart u. Geschichte Beaumarais


Der Verein für Mundart und Geschichte Beaumarais hat kürzlich in seiner Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Dabei wurde der bisherige Vorsitzende Walter Löffler, der aus persönlichen Gründen für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung stand, einstimmig zum Ehrenvorsitzenden berufen. Die Versammlung dankte dem Vereinsgründer Löffler für sein großes Engagement seit der Gründung der Vereinigung im Jahr 2008.

Neuer Vorsitzender ist nun Jürgen Baus, zum stellvertretenden Vorsitzenden wählte die Versammlung Heinrich Pütz. Monika Franz hat das Amt der Schriftführerin inne und Horst Schönberger ist weiterhin Kassenwart. Die Mitglieder dankten ihm und bescheinigten eine hervorragende Kassenführung. Das Amt des Organisationsleiters übernimmt Peter Franz. Weitere Vorstandsämter wurden an Helga Merz (stellvertretende Kassenführung), Gerlinde Laurent (Archivbeauftrage) und Ingrid Landry (Sonderaufgaben) übertragen. Die bisherigen Kassenprüfer Ernst Knaubert und Wolfgang Weiler bestätigte die Versammlung durch Wiederwahl.

Der Verein für Mundart und Geschichte Beaumarais hat in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von Veranstaltungen zu heimatkundlichen Themen durchgeführt. Der neue Vorstand möchte diese Tradition fortsetzen und arbeitet darüber hinaus am Erscheinen eines zweiten Heimatbuches in Fortsetzung der vielbeachteten Erstausgabe, die der Verein im vergangenen Jahr herausgegeben hat. Dabei wird sich Band 2 unter anderem mit der Geschichte des Kirchenchores, des Soutyhofs und verschiedener Vereine befassen. Ein besonders interessantes Kapitel von Heinrich Pütz wird Augenzeugenberichte aus den Jahren 1944/1945 beinhalten, als die verbliebenen Beaumaraiser mehrere Monate in Hemmersdorf einquartiert waren.

Montag, 4. März 2019


So war die Faasend früher- Filmabend


Der Verein für Mundart und Geschichte Beaumarais lädt zu einer Filmvorführung  17 Uhr ins Dorfhaus Beaumarais ein.


Im Rahmen eines geselligen Beisammenseins werden entsprechend der aktuellen Jahreszeit Filme über die „Faasend“ in Beaumarais gezeigt. Dabei werden alte Filme von Umzügen und Ausschnitte aus Kappensitzungen zu sehen sein. Der Verein für Mundart und Geschichte Beaumarais setzt mit dieser Veranstaltung seine Reihe der Filmnachmittage fort. Die bisherigen Veranstaltungen hatten ein sehr großes Interesse gefunden. Der Verein hofft auch diesmal auf viele Besucher.

Die Eröffnung der Flurkarten-Ausstellung  am 6. Februar 2019 war ein großer Erfolg!


In den Räumen der Heimatstube, Schulstraße 7a, zeigt der Rodener Geschichtskreis knapp 50 Katasterkarten. Insgesamt hängen dort 110 Jahren Rodener Geschichte in Form von Flurkarten an Stellwänden und zeigen wie sich Roden im Laufe der Jahre verändert hat. 

Die Ausstellung ist täglich von 14 – 18 Uhr geöffnet und wird noch 3 Monate zu sehen sein. Diese Flurkarten, im Maßstab 1:625 und 1:1250, wurden auf einem Speicher eines Abbruchhauses gefunden. Das Katasteramt hat bestätigt, das es sich um orginale, handgezeichnetet Abzüge handelt. Man kann ganz deutlich erkennen wie große Grundstücke aufgeteilt wurden, Straßen verändert und neue Wege angelegt wurden. (Kontrastreich zur Vergangenheit werden die Pläne des Zukunftprojektes „Soziale Stadt“ gegenübergestellt, um zu verdeutlichen in welcher Weise Roden zukunftsfähig und lebenswerter gemacht werden soll). Andreas Rival beschreibt wie die Pläne den Bahnhof zeigen, aber keine Gleise. Auch ein Weingärtchengewann lässt vermuten, dass hier Wein angebaut wurde. Die Pläne beantworten Fragen zum Verlauf der Ellbach, den Rodener Mühlen in dem Flur Kirchbach, der Römerbergschule und aufgestauten Bachbereichen, aber werfen auch wieder neue Fragen auf die im Rodener Geschichtskreis mit größter Sorgfalt recherchiert werden. Die älteste Flurkarte ist aus dem Jahre 1780 als Roden circa 800 Einwohner hatte; heute sind es 8900 Rodener. 

Krieg und Frieden - ein besinnlich-literarischer Abend mit Helga Koster und Agnes Gross 


Der Heimatkundeverein Lisdorf lud am 18. Januar 2019 zum besinnlich-literarischen Abend zum Thema „Krieg und Frieden“ mit der Lyrikerin und Autorin Helga Koster und der Autorin des neuen Lisdorfer Kriegstotenbuches Agnes Groß um 19 Uhr ins Pfarrheim Lisdorf ein. Helga Koster trug Gedichte und Geschichten aus ihren Büchern vor, die sich mit Krieg und Frieden befassen und Agnes Groß las Passagen aus ihrem Buch. 

Foto: alte Lisdorfer Schleuse, Archiv Heimatkundeverein Lisdorf

Rodena -heimatkundeverein Roden:

Rückblick - Datenschutz Grundverordnung – Infos für Vereine, Webseiten Betreiber und Blogger


In Victors Residenz Saarlouis, im Saal New York fand am 29.Januar 2019 eine Veranstaltung über die Datenschutz -Grundverordnung statt. Nach Begrüßung der Gäste durch Helmut Grein, Vorsitzender des Landesverbandes der heimatkundlichen Vereine des Saarlandes, sprach Rechtsanwalt Michael Weller (Spezialisierung im Recht der neuen Medien) über die Problematik der Datenschutz- Grundverordnung. 


Über 60 Besucher nahmen an der Veranstaltung teil. Den Teilnehmern werden von dem Rodener Heimatkundeverein Rodena e.V. eine Teilnahmebestätigung sowie Informationsmaterial per Mail zugesandt.


Die nächste Informationsveranstaltung über die Verwendung von Fotos und sonstigen Materialien findet im 2. Halbjahr 2019 statt. Den genauen Termin werden wir noch bekannt geben.


Der Landesverband der heimatkundlichen Vereine des Saarlandes und Rodena Heimatkundeverein Roden e.V. waren die Veranstalter des Informationsabends.

Aus dem Rodener Gedächtnis „In alten Blättern und Büchern geblättert“ 


- ein Buch von Walter Schmolensky


Der Rodener Heimatkundeverein Rodena stellte auf dem Weihnachtsmarkt in Roden sein neues Buch vor und lädt den interessierten Leser zu einem Ausflug in die Vergangenheit der Rodener Geschichte ein

Walter Schmolensky, Autor des Buches und pensionierter Beamter stammt aus der Herrenstr. in Roden und lebt seit langem in Bad Honnef.  In 12 Kapiteln trug der Autor die Rodener Geschichte zusammen. Mit diesem Buch sollen Leser angesprochen werden, die sich für die Vergangenheit interessieren. Bei der Drogerie Herresthal, Lindenstr., Emanuel Media, Ecke Schul- und Heiligenstrasse und beim Rodena Heimatkundeverein Roden e V. ( Tel-Nr. 0162 460 86 59) ist das Buch bereits jetzt zum Verkaufspreis von € 9,95 erhältlich. Der Erlös aus dem Buchverkauf wird wie bei Rodena üblich einem karitativen Zweck zur Verfügung gestellt.

In dem Buch wird auf den Verlauf des 2. Weltkrieges in Roden, die Rodener Ziegelei, Relikte aus dem 2. Weltkrieg und dem Deiwelsstähn auf dem Steinrausch eingegangen. Bereits 2016 hatte der Heimatkundeverein Rodena mit Walter Schmolensky ein Buch mit dem Titel „Erlebtes und Erlauschtes“ Rodener Geschichten und Erzählungen herausgebracht.